Wir reden Blech...

Wir reden Blech...

Hier ist wie versprochen der nächste Beitrag zur Restaurierung meines Fiat Dino Spiders. Nach der Entlackung und dem ersten Schock ging es konstruktiv voran. Bei der Bearbeitung der Karosserie kristallisierten sich schnell einige Schwerpunkte heraus:
  • Der vordere Querträger: Das Bauteil, auf dem der Kühler sitzt, war derart deformiert, dass es komplett entfernt und neu angefertigt werden musste. Vermutlich wurde der Wagen an dieser Stelle in der Vergangenheit mal fälschlicherweise aufgebockt.
  • Das Heckblech: Im unteren Bereich war die originale Substanz kaum noch vorhanden. Wie bereits erwähnt, hatte man hier zuvor versucht, den Schaden mit eingenieteten Blechen provisorisch zu reparieren. Dieser Bereich wurde nun großflächig durch neues Blech originalgetreu ersetzt.
  • Das Batteriefach: Sowohl der innere als auch der äußere Bereich unterhalb des Batteriefachs musste umfassend saniert und mit neuem Blech instand gesetzt werden.
  • Die hintere linke Ecke: Aufgrund eines früheren Heckschadens waren hier aufwendige Arbeiten erforderlich - zum Glück nur an den Aussenblechen, nicht an der tragenden Struktur.
  • Radkästen und Schweller: Die hinteren Enden der Radkästen sowie die vorderen Schwellerenden, die mir anfangs große Sorgen bereitet hatten, ließen sich dagegen mit vergleichsweise geringem Aufwand wieder in einen neuwertigen Zustand versetzen.
Die folgenden Bilder dokumentieren die Instandsetzung der genannten Bereiche.


Nach den Schweiß- und Richtarbeiten folgte die Feinarbeit. Trotz der präzise eingepassten neuen Bleche lässt sich ein feines Spachteln und Schleifen nicht ganz vermeiden, um eine vollkommen glatte Oberfläche für die spätere Lackierung zu erzielen. Dies wurde sehr sorgfältig gemacht, um auch die feinen Details, Wölbungen, Sicken etc. wie es sich original gehört zu erhalten.

Nach Abschluss dieser Vorbereitungen und einer hervorragenden Lackierung im originalen Farbton war es schließlich so weit: Ich konnte die fertig lackierte Karosserie wieder abholen.
Damit war der Startschuss für den nächsten großen Meilenstein gefallen – den Wiederaufbau, über den ich hier weiter berichten werde.

 

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